Warum Stillstand keine Option ist – und was erfolgreiche Makler anders machen
Kaum ein Beruf wird so oft totgesagt wie der des Immobilienmaklers:
„Makler braucht bald keiner mehr.“
„Portale übernehmen alles.“
„KI ersetzt den Makler.“
„Provisionen werden weiter fallen.“
Und trotzdem:
👉 Gute Immobilienmakler sind heute gefragter denn je.
Der Maklerberuf verschwindet nicht –
aber er verändert sich massiv.
In diesem Artikel zeige ich Dir:
welche Entwicklungen realistisch sind
was sich sicher verändern wird
wo viele Makler scheitern werden
und wie Du Dich heute schon richtig aufstellst
Wichtiger Hinweis:
Dieser Blog dient ausschließlich der allgemeinen Information und dem Erfahrungsaustausch. Er stellt keine Rechtsberatung und keine Steuerberatung dar.
1. Der Markt wird nicht einfacher – sondern anspruchsvoller
Die letzten Jahre haben gezeigt:
steigende Zinsen
strengere Finanzierung
höhere Ansprüche
längere Vermarktungszeiten
👉 Der Immobilienmarkt wird komplexer, nicht einfacher.
Das bedeutet:
Eigentümer brauchen mehr Beratung
Käufer mehr Sicherheit
Banken mehr Unterlagen
👉 Genau hier entsteht Deine Relevanz.
2. Der „Verkäufer-Makler“ stirbt – der Berater bleibt
Makler, die nur:
❌ inserieren
❌ Besichtigungen durchführen
❌ Kaufverträge begleiten
werden austauschbar.
Die Zukunft gehört Maklern, die:
erklären
einordnen
Risiken benennen
realistisch beraten
Prozesse steuern
👉 Der Makler wird zum Berater und Projektmanager.
3. Digitalisierung ersetzt keine Beziehung
Ja, es wird:
mehr Automatisierung
mehr Online-Prozesse
mehr KI-Tools
Aber:
👉 Vertrauen lässt sich nicht digitalisieren.
Gerade bei:
Erbschaften
Scheidungen
finanziellen Engpässen
emotionalen Verkäufen
wollen Menschen:
👉 einen Ansprechpartner – keinen Algorithmus.
4. Künstliche Intelligenz: Werkzeug, kein Ersatz
KI wird:
Texte schreiben
Marktanalysen unterstützen
Daten aufbereiten
Prozesse beschleunigen
Aber:
keine Verantwortung übernehmen
keine Haftung tragen
keine Emotionen auffangen
👉 Erfolgreiche Makler nutzen KI als Werkzeug, nicht als Ersatz.
5. Sichtbarkeit wird Pflicht – nicht Kür
„Empfehlungen reichen“ wird seltener stimmen.
In Zukunft gilt:
wer nicht sichtbar ist, findet nicht statt
wer keine Inhalte liefert, wird nicht wahrgenommen
wer keine Haltung zeigt, bleibt austauschbar
👉 Content, Präsenz und Marke werden entscheidend.

6. Die Spreizung im Markt nimmt zu
Es wird:
sehr erfolgreiche Makler geben
und viele, die aufgeben
Der Mittelmaß-Makler wird es schwerer haben.
Warum?
steigende Kosten
mehr Wettbewerb
anspruchsvollere Kunden
👉 Qualität setzt sich durch – Beliebigkeit nicht.
7. Provisionen: Weniger pauschal, mehr leistungsbezogen
Die Zukunft liegt nicht in:
❌ Einheitspreisen
Sondern in:
klar erklärten Leistungen
differenzierten Modellen
fairer Kalkulation
👉 Makler, die ihren Wert erklären können, werden bezahlt.
8. Spezialisierung wird wichtiger
„Ich mache alles“ verliert an Bedeutung.
Zukunftsfähig sind Makler mit Fokus:
bestimmte Zielgruppen
bestimmte Lagen
bestimmte Lebenssituationen
bestimmte Immobilienarten
👉 Spezialisierung schafft Vertrauen und Nachfrage.
9. Unternehmerisches Denken wird Pflicht
Der klassische Einzelkämpfer ohne Struktur:
❌ wird es schwer haben
Zukunftsfähig sind Makler, die:
Prozesse aufbauen
Systeme nutzen
delegieren
planen
investieren
👉 Makler werden Unternehmer – oder sie verschwinden.
10. Weiterbildung bleibt relevant – auch ohne Pflicht
Unabhängig von gesetzlichen Regelungen:
👉 Der Markt zwingt zur Weiterbildung.
Themen wie:
Finanzierung
Energie & Sanierung
Marktanalyse
Recht & Haftung
Kommunikation
werden wichtiger – nicht unwichtiger.
11. Menschlichkeit wird zum Wettbewerbsvorteil
Paradox, aber wahr:
👉 Je digitaler alles wird, desto wichtiger wird der Mensch.
Empathie, Ehrlichkeit und Klarheit:
lassen sich nicht automatisieren
lassen sich nicht kopieren
👉 Sie werden zum echten Differenzierungsmerkmal.
12. Was Du heute tun kannst, um zukunftsfähig zu bleiben
Ganz konkret:
baue Deine Marke auf
arbeite an Prozessen
investiere in Wissen
positioniere Dich klar
denke unternehmerisch
bleib lernbereit
👉 Nicht alles auf einmal – aber konsequent.
13. Fazit: Der Maklerberuf stirbt nicht – er entwickelt sich
Die nächsten 5–10 Jahre werden:
anspruchsvoller
ehrlicher
transparenter
Makler, die:
sich anpassen
Verantwortung übernehmen
echten Mehrwert liefern
werden nicht ersetzt –
sondern gebraucht.





